Objekte im Netz

Objekte im Netz

Graphansicht_WissKI

 

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts „Objekte im Netz. Digitalisierung und Dynamisierung der Sammlungen der Universität Erlangen-Nürnberg“ entwickeln Fachleute aus Museum und Universität gemeinsam eine Strategie für die digitale Dokumentation der Sammlungen der FAU.

Das Vorhaben gründet auf der noch immer bestehenden Diskrepanz zwischen den enormen Potentialen wissenschaftlicher Sammlungen und dem noch immer oft unzureichenden Stand ihrer digitalen Erfassung und Verfügbarkeit. Um dies zu ändern, entsteht im engen Austausch und Verbund von Kustoden und Informatikern des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg und der FAU eine digitale Infrastruktur, die ein nachhaltiges Sammlungsmanagement ermöglichen und die Arbeit mit den Beständen unterstützen und erweitern soll. Hierzu werden die die Objekte digital erfasst, die so entstandenen Daten miteinander vernetzt und um weitere Kontexte angereichert. Aus der damit möglichen Suche in den miteinander verknüpften digitalen Repositorien ergeben sich neue Forschungsfragen, unerwartete Funde und erhebliche Erkenntnispotentiale.

Mit mehr als 25 Sammlungen aus den unterschiedlichsten Bereichen verfügt die Universität Erlangen-Nürnberg über eine vielfältige Sammlungslandschaft. Eine wesentliche Herausforderung des Vorhabens liegt darum in der sammlungs- und disziplinübergreifenden digitalen Erfassung, Vernetzung und Sichtbarmachung dieser heterogenen Bestände unter gleichzeitiger Berücksichtigung ihrer (fach-)spezifischen Eigenheiten. Im Rahmen des Projektes wird ein solch übergreifendes Schema zunächst an sechs Sammlungen bzw. an ausgesuchten Beständen dieser sechs Sammlungen erprobt. Beteiligt sind hierbei die Graphische Sammlung, die Medizinische Sammlung, die Musikinstrumentensammlung sowie die Sammlungen der Paläontologie, der Ur- und Frühgeschichte und der Schulgeschichte. 

Als technische Grundlage und zentrales Werkzeug des Vorhabens dient die Virtuelle Forschungsumgebung „WissKI“ (Wissenschaftliche KommunikationsInfrastruktur), die auf die Anforderungen an die kooperative Forschung im Bereich des Kulturerbes und seiner digitalen Dokumentation ausgerichtet ist.

Weitere Informationen zu unserem Projekt finden sich auf der Projekthomepage.