Digitalisierungsprojekt der Sammlungen der FAU

In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt „Objekte im Netz“ entwickelt das Germanische Nationalmuseum (GNM) zusammen mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) eine gemeinsame Erschließungs- und Digitalisierungsstrategie für die Sammlungen der FAU, die auch auf andere universitäre Sammlungen übertragbar sein soll. Das dabei entstehende Wissen fließt in die Lehre an der FAU ein. 

Oin_alle_Slg_mRFür das Projekt wurden insgesamt sechs Sammlungen der FAU ausgewählt, anhand derer es ein übergreifendes Erfassungsschema zu entwickeln gilt: Die Graphische Sammlung, die Medizinische Sammlung, die Geowissenschaftliche Sammlung, die Schulgeschichtliche Sammlung, die Ur- und Frühgeschichtliche Sammlung und die Studiensammlung Musikinstrumente & Medien der JMU  Würzburg mit den Beständen des ehemaligen musikwissenschaftlichen Seminars der FAU.

Als technische Grundlage des Vorhabens dient die virtuelle Forschungsumgebung WissKI (Wissenschaftliche KommunikationsInfrastruktur), die es im Hinblick auf die spezifischen Anforderungen und Eigenarten universitärer  Sammlungen weiterzuentwickeln gilt. Als Ergebnis werden ein allgemeines Konzept zur digitalen Dokumentation  universitärer Objektbestände vor- und eine dazu passende Software (WissKI) zur Verfügung gestellt.

Nicht zuletzt soll das geplante Vorhaben einen kritischen Dialog über die Herausforderungen und Folgen der  Digitalisierung wissenschaftlicher Sammlungen anregen und damit zu einem Diskurs beitragen, der in der deutschen  Museums- und Sammlungslandschaft bislang noch wenig entwickelt ist.

 

Laufzeit: 01.03.2017 – 28.02.2020
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektleitung: Udo Andraschke M.A.

Projektmitarbeiter: Dipl.-Inf. Martin Scholz, Sarah Wagner M.A., Dipl.-Inf. Mark Fichtner, Dr. Andrea Langer

Pilotprojekt: WissKI@Sammlungen der FAU

Projektseite des GNM